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Chronik der Schachgemeinschaft

(von Kai Reinhardt/Dr. Ludger Kamphausen) Im Frühjahr 1947 trafen sich Hubert Grollmann und einige Gleichgesinnte in der Gaststätte „Hugo Wette“ in Blankenstein und führten erstmals Gespräche über die Gründung eines Schachvereins.
Schon bald darauf wurde die Schachgemeinschaft Blankenstein gegründet, deren Vorsitzender Hubert Grollmann wurde. Die ersten Beiträge wurden auf 1,- RM monatlich festgesetzt und zusätzlich eine einmalige Aufnahmegebühr von 1,- RM erhoben.
Schon nach kurzer Zeit fanden sich in Blankenstein so viele Schachbegeisterte, daß die Mitgliederstärke noch im
Gründungsjahr 1947 auf 25 Mitglieder anstieg.




Der erste Kampf am Schachbrett Um am offiziellen Spielbetrieb teilnehmen zu können, schloß sich die Schachgemeinschaft Blankenstein noch im Jahre 1947 dem Schachbund an. Nach der Entrichtung des fälligen Beitrags am 27.10.1947 konnte somit erstmalig eine Mannschaft zum Spielbetrieb in der C-Klasse angemeldet werden. Die Begeisterung am Schachspiel spiegelte sich schon zwei Jahre später durch den Aufstieg der Mannschaft in die B-Klasse wieder.

Im Jahre 1950 wurde die Deutsche Jugendmeisterschaft - angeregt durch die SG Blankenstein - auf der Burg Blankenstein ausgetragen. Die Austragungsstätte für das königliche Spiel konnte mit der Burg Blankenstein nicht besser gewählt werden. An dieser Meisterschaft nahmen so bedeutende Schachspieler wie Rademacher, Greeven und Rosen teil. Sieger des Turniers wurde der Siegener Spieler Rademacher. Einen weiteren Erfolg konnte die Schachgemeinschaft Blankenstein mit dem Aufstieg in die A-Klasse 1952 verzeichnen.
1954 erreichte der damalige Blankensteiner Karl Heinz Demuth bei der NRW-Jugendmeisterschaft den 3. Platz, den er sich - in einem hervorragend besetzten Feld - mit dem Spieler Tiemeyer aus Bochum-Langendeer teilte. Nach einigen weiteren erfolgreichen Jahren mußte der Verein im Jahre 1957 den Abgang der Spieler Karl-Heinz Demuth, Rolf Liliental, Günter Meystre und Hansgeorg Kremer verzeichnen. Aus dem Verlust dieser Leistungsträger resultierte der Abstieg in den folgenden Jahren bis in die C-Klasse. Doch auch weiterhin beteiligte sich die Schachgemeinschaft Blankenstein mit einer - zuweilen auch mit zwei Mannschaften - rege am Spielbetrieb. In der Saison 1967/1968 gelang der kurzzeitig der Aufstieg in die Bezirksklasse. Die nächsten Jahre waren geprägt von Auf- und Abstiegen in den einzelnen Spielklassen. Bis heute stabilisierte sich - insbesondere durch eine intensive Nachwuchsförderung - der Spielbetrieb. Zu Beginn der Spielsaison 1996/1997 ist die Schachgemeinschaft Blankenstein somit wieder mit zwei Mannschaften am Spielbetrieb beteiligt, wobei die erste Mannschaft in der Kreisliga gemeldet ist und in dieser Saison den Aufstieg in die Bezirksklasse anstrebt. Im Jahr 1997 feierte die Schachgemeinschaft Blankenstein im Rahmen eines Festaktes mit vielen Schachfreunden ihr 50-jähriges Bestehen und mit Abschluss der Saison 1996/1997 erreichte die erste Mannschaft auch den Aufstieg in die Bezirksklasse. Durch die Neueinteilung der Klassen zur Saison 2000/2001 spielt nun die erste Mannschaft erfolgreich in der Bezirksliga und die zweite Mannschaft in der Kreisliga. In den Folgejahren wurde der Klassenerhalt mit beiden Mannschaften nicht erreicht. So stieg die I. Mannschaft in den Jahren darauf bis in die Kreisoberliga ab. Die Zweite Mannschaft musste sogar wegen „Personalmangel“ nach der Saison 2001/2002 zurückgezogen werden. Probleme im langjährigen Spiellokal „Zur Ausweiche“ heute Restaurant „Taktlos“ führten dazu, dass sich die Schachgemeinschaft Blankenstein nach einem anderen Spiellokal umsehen musste. Der Weg führte sie nach Hattingen – Holthausen, wo die Schachgemeinschaft Blankenstein bis heute Spielabend und Meisterschaftsspiele durchführt. Dort ergab sich die Möglichkeit in Zusammenarbeit mit der Ganztagsgrundschule Holthausen eine Schach - AG durchzuführen. In dieser AG bietet die Schachgemeinschaft Blankenstein schon den Jüngsten die Möglichkeit sich mit dem Schachsport anzufreunden. Neben der I. Mannschaft in der Bezirksklasse gelang es in der Saison 2006/2007 erstmalig eine Mannschaft in der Kreisklasse zu melden, die ausschließlich aus Kindern der
Schach - AG bestand.
I. Mannschaft, Saison 96/97
Sven Schriewer,
Holger Riefenstahl, Henning Hammacher, Ludger Kamphausen, Detlef Heidemann,
Kai Brinkmann,
Thomas Dorndorf-Blömer, Kai Reinhardt, Rolf Winzen


II. Mannschaft, Saison 96/97
Florian Müller,
Jan Szibrowski, Matthias amphausen, Detlev Petschke,
Kai Jochheim, Günter Hoya,
Karl Reinhardt




Über die Teilnahme am Spielbetrieb hinaus entwickelte sich aber auch das gesellschaftliche Leben in der Schachgemeinschaft Blankenstein - eben nicht nur eine Schachgemeinschaft. So werden über das Jahr verteilt verschiedene Vereinsveranstaltungen und Aktivitäten durchgeführt. Neben dem alljährlich stattfindenden Sommer- und Familienfest und einer Weihnachtsfeier finden Ver­anstaltungen, wie das Buß- und Bettag-Blitzturnier oder der Hobby-Fünf-Kampf, regen Zuspruch bei allen Vereinsmitgliedern.
Und das Engagement eines jeden einzelnen Mitglieds verleiht der Schachgemeinschaft Blankenstein einen sportlichen und gesell­schaftlichen Zusammenhalt. So sind die sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten eine ge­sunde Mischung im Vereinsleben, die den Zusammenhalt festigt und fördert, wobei die sportlichen Ziele nicht zu kurz kommen.